Geschichte  

Die Geschichte von Bruck/Leitha


800 Nach der erfolgreichen Beendigung der Awarenkriege Karls d. Großen dringen deutsche Einwanderer bis an die Raab und den Plattensee vor. In dieser 1. Besiedelung gegen Ende des 8. Jahrhunderts entstand die „Altstadt“.
832 Schenkungsurkunde über das Gebiet an der Leitha. Erste Erwähnung der Brucker Siedlung.
1000 2. Bevölkerung der fast entvölkerten Gebiete nach dem großen Sieg Otto der Große über die Magyren. Wiederbesiedelung des Wiender Beckens und Besetzung der Brucker und Hainburger Pforte durch Kolonisten.
1043 Leitha wird politische Grenze zwischen Österreich und Ungarn.
1056 Bruck an der Leitha wird erstmals unter dem Namen „As´-chrisbrucca“ erwähnt.
1159 Bruck als Dorf erwähnt. Zu gleicher Zeit entsteht im Norden des Dorfes unter dem Schutze einer „Veste“ (Schloß/Burg) die nachmalige Stadt Bruck.
1239 Bruck wird erstmals als Stadt genannt und von der „Alten Stadt“ unterschieden.
1331 Besitz Bruck bereits eine Schule.
1484 David Hazi (ein ungarischer Feldhauptmann) erobert Bruck und haust fürchterlich in der Stadt.
1490 Bruck wird von Maximilian I. zurückgewonnen.
1529 Bruck im ersten Türkensturm unter Sultan Soliman gegen Wien: Bruck wird überrumpelt und niedergebrannt.
1564 Leonhard IV. von Harrach erwirbt Pfandbesitz der Herrschaft Bruck.
1569 Pestjahr: Bruck ist Sanitätsort für das Viertel unter dem Wienerwald.
1696 1. Bau der Kirche.
1713 Letzte Pestepidemie – Bruck fast ausgestorben.
1738 2. Bau der Kirche
1867 Gründung des Brucker Lagers.
1874 Bau der Schule.
1875 Kindergarteneröffnung im Schulgebäude, Errichtung einer Volksbibliothek
1883 600 Jahre Habsburgerregierung.
1885 Ungarische Schule gegründet, Wienertor niedergerissen.
1886 Am 1. Oktober: Fertigstellung der Bahnlinie Bruck-Hainburg.
1890 Häuserorientierungsnummern in den Straßen eingeführt (vorher gab es nur Reihenfolge der Erbauungen), Hainburgertor niedergerissen, Sparkasse gegründet.
1900 Anlässlich  des 70. Geburtstags des Kaisers wird die Kirchengasse in „Kaiser Franz Franz Josef-Straße“ unbenannt, Errichtung einer Straßenbeleuchtung mit Petroleumlampen.
1908 Inbetriebnahme des E-Werkes Bruck, elektrische Beleuchtung.
1916 Bau des Kriegerdenkmals in Bruckneudorf.
1918 Militärischer Zusammenbruch und Ende der Habsburger Monarchie.
1923 Gründung des ASC (Arbeiter-Sportclub).
1925 Einführung der Schillingwährung, Ende der Inflation (10.000 Kronen = 1 Schilling).
1927 Eröffnung der Brucker Stadttheaters.
1931 Erstes Brucker Tonkino.
1937 Gründung des 1. Brucker Tennisklubs.
1938 Am 13. März kommen die ersten deutschen Soldaten nach Bruck und werden begeistert empfangen.
1944 Die ersten Bombenangriffe auf Bruck durch die Engländer.
1945 Kriegsende, beginn der Nachkriegszeit.
1962 Stadtgemeinde übernimmt den Stadtturm und richtet mit Hilfe des Museumsverein das Museum neu ein.
1977 Neubau des Bahnhofgebäudes.
1978 Eröffnung der Fußgängerzone.
2003 Wiedereröffnung der neugestalteten Fußgängerzone